Nachdem die Firma PIP dafür bekannt geworden ist, Implantate aus billigem Industriesilikon hergestellt zu haben, gerieten Silikonimplantate etwas in Verruf. Wenn bei einer Brustvergrösserung Implantate von einem seriösen und etablierten Hersteller verwendet werden, kann ein solches Risiko ausgeschlossen werden. Mit der Wahl eines gut qualifizierten plastischen Chirurgen können viele Risiken einer Operation minimiert werden, wobei bei jeder Operation immer ein kleines Restrisiko für Komplikationen bestehen bleibt.

Welche Risiken gibt es?

Eine Brustvergrößerung ist ein operativer Eingriff unter Vollnarkose und damit bringt sie auch die klassischen Risiken einer solchen mit: Blutungen, Infektionen, Wundheilungs- und Sensibilitätsstörungen, Kapselfibrose, sowie unschöne Narbenbildung. Bei einem seriös arbeitenden pastischen Chirurgen sind diese Risiken jedoch gering.

Neue Generation von Implantaten sorgt für mehr Sicherheit

Der Skandal um die Firma PIP hat aber auch eine gute Seite. Nach dem Skandal werden Silikonimplantate noch genauer unter die Lupe genommen und eine neue Generation von Implantaten wurde entwickelt. Diese neuen Implantate zeichnen sich durch eine besondere Reißfestigkeit und vor allem eine Schutzschicht um das Implantat herum aus – letztere fehlte bei den Silikon Implantaten von PIP komplett. Implantate aus Silikon haben sich während über 50 Jahren bewährt und ein sichereres Material ist nicht auf dem Markt. Durch die neuen Technologien sind die Implantate zudem so sicher wie noch nie. Vertrauen Sie sich nur einem Facharzt für plastische Chirurgie an, um die Risiken gering zu halten!